Kalaha 

Kalaha

Das Kalaha-Spielbrett ist ein Holzbrett mit zwei Muldenreihen mit je sechs Spielmulden. An jedem Ende befindet sich eine größere Gewinnmulde, die Kalaha.

Zu Beginn des Spiels werden alle Spielmulden mit je vier Samen gefüllt.
Das Ziel des Spiels ist es, mehr Samen (insgesamt gibt es 36) zu sammeln als der Gegner. Ist ein Spieler an der Reihe, wählt er eine seiner Spielmulden, nimmt ihren Inhalt und verteilt ihn gegen den Uhrzeigersinn in die darauf folgenden Mulden. Dabei wird in jede Mulde, außer in die gegnerische Gewinnmulde, ein Samen gelegt.

Wenn der letzte Samen in der eigenen Gewinnmulde landet ist er nochmals an der Reihe. Wenn der letzte Samen in einer leeren Spielmulde seiner Muldenreihe landet und direkt gegenüber in der gegnerischen Mulde ein oder mehrere Samen liegen, sind sowohl der letzte Samen als auch die gegenüberliegenden Samen gefangen und werden zu den eigenen Samen in die Gewinnmulde gelegt.
Das Spiel ist beendet, wenn ein Spieler nur noch geleerte Spielmulden hat. Der Gegner leert seine Spielmulden ebenfalls und legt die Samen in seine Gewinnmulde. Gewinner ist, wer die meisten Samen in seiner Gewinnmulde hat.

Varianten

- Die gegnerische Sammelmulde wird beim Zug mit einbezogen. Landet der letzte Stein dann in der Kalaha des Gegenspielers, ist man nicht erneut am Zug.

- Landet der letzte Stein in einer eigenen leeren Mulde, so darf der Stein auch eingesammelt werden, wenn sich in der gegenüberliegenden Mulde des Gegenspielers keine Steine befinden.

- Landet der letzte Stein in einer Mulde, in der sich Steine befinden, so nimmt man alle auf und verteilt sie ebenfalls in die folgenden Mulden. Das geht so lange, bis man in einer Sammelmulde oder einer leeren Mulde landet. 

- Es wird mit 3 oder 5 Bohnen pro Mulde gespielt.

HUS oder Bao

Hus ist eine bekannte und wunderschöne Variante von Kalaha.
Das Spielbrett besteht hier aus 4 Reihen mit je 8 Mulden – gespielt wird mit 64 Steinen (z.B. Murmeln oder Bohnen). Immer zwei Reihen gehören einem der beiden Spieler – die ihm zugewandten Reihen. In jede Mulde kommen 2 Bohnen. Auch hier werden die Bohnen gegen den Uhrzeigersinn verteilt. Trifft die letzte Bohne in eine Mulde, in der sich bereits Bohnen befinden, werden diese weiter auf die folgenden Mulden verteilt. Trifft die letzte Bohne in eine leere Mulde der äußeren eigenen Reihe, dann geschieht nichts und der Zug ist beendet. Trifft die Bohne aber in eine leere Mulde der inneren Reihe, so werden die Bohnen aus der gegenüberliegenden Mulde des Gegenspielers gesammelt - zudem aber auch jene Bohnen, die sich in der Mulde der äußeren Reihe ihres Gegners befinden.

Die Regeln wirken zunächst einfach - eröffnen aber eine Fülle von taktischen Feinheiten, kniffeligen mathematischen Berechnungen, listigen Fallen, überraschenden Wendungen und interessanten Chancen.

Varianten des HUS

Gespielt wird mit 48 Bohnen. In der ersten Reihe liegen je zwei Steine in jeder Mulde, in der zweiten Reihe werden nur die vier auf der rechten Seite liegenden Mulden mit je zwei Steinen besetzt. Die vier links liegenden Mulden bleiben zunächst leer. Trifft man mit dem letzten Stein auf eine gefüllte Mulde, entnimmt man alle Steine und verteilt weiter. Trifft man mit dem letzten Stein auf eine leere Mulde, ist diese Runde für einen beendet und der Gegner ist am Zug. In der nächsten Runde suchen Sie sich eine Ihrer besetzten Mulden - mindestens zwei Steine - aus und spielen nach obigem Muster. Wichtig ist, dass alle Steine im Spiel bleiben. Kommt man mit dem letzten Spielstein in eine gefüllte Mulde ( z.B. 10 Steine) der vorderen Reihe, so kann man die genau gegenüberliegenden Mulden des Gegners (von Ihnen aus gesehen die in der 3. und 4. Muldenreihe, z. B. 3 und 5 Steine) plündern. Alle 18 Spielsteine werden jetzt von Ihnen wie oben beschrieben in den eigenen Mulden verteilt. Nur wenn die Mulde der 3. Spielreihe leer ist, können Sie nicht die volle 4. Spielreihe plündern. Die ziehen dann nur mit Ihren eigenen Steinen weiter. Züge dürfen nur aus Mulden gemacht werden, die zwei oder mehr Steine enthalten. Einzelne Steine dürfen nicht gespielt werden. Der Spieler, der nur Einzelsteine in seinen Mulden liegen hat, hat verloren.

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